Zwei Behindertenstellplätze in Himmelblau, schwarzes Rollstuhlsymbol am Boden, blauer Barrierefrei-Pfad zur Aufzug-Tür und durchgehende Fußgängerwege entlang beider Reihen.
Kennzeichnung in Anlehnung an DIN 18040-1 inklusive barrierefreier Wegeverbindung zum Aufzug.
Norm-Bezug: DIN 18040-1; Rollstuhlsymbol nach projektspezifisch vorgegebener Symbolvorlage.
Norm-Bezug ist Planungsbezug, keine abschließende Konformitätsprüfung.
Himmelblau RAL 5015 (LRV ≈ 17) auf Lichtgrau-Boden bietet hohen Helligkeitskontrast. Das schwarze Rollstuhlsymbol setzt sich kontraststark vom blauen Stellplatz ab und bleibt auch bei streifender Beleuchtung gut lesbar.
| Bauteil | RAL-Code | Farbname | LRV |
|---|---|---|---|
| Fahrgasse | RAL 7001 | Silbergrau | ≈ 35 |
| Stellplatz | RAL 7035 | Lichtgrau | ≈ 59 |
| Wand | RAL 9010 | Reinweiß | ≈ 84 |
| Wandsockel | RAL 5015 | Himmelblau | ≈ 17 |
| Stütze | RAL 9010 | Reinweiß | ≈ 84 |
| Stützensockel | RAL 5015 | Himmelblau | ≈ 17 |
| Stellplatzlinie | RAL 9010 | Reinweiß | ≈ 84 |
| Behindertenstellplatz | RAL 5015 | Himmelblau | ≈ 17 |
| Rollstuhl-Symbol | RAL 9005 | Tiefschwarz | – |
| Fußgängerweg | RAL 5015 | Himmelblau | ≈ 17 |
| Querungsmarkierung (Zebrastreifenoptik) | RAL 9010 | Reinweiß | ≈ 84 |
| Orientierungs-Farbband | RAL 5015 | Himmelblau | ≈ 17 |
| Stellplatznummer | RAL 9017 | Verkehrsschwarz | ≈ 4 |
LRV (Light Reflectance Value, 0–100) ist Richtwert für matte Standard-Anstriche; Glanzgrad, Schichtaufbau, Hersteller und Verschmutzung können zu Abweichungen führen.
DIN 18040-1 fordert nicht nur barrierefreie Stellplätze, sondern auch eine ebene, hindernisfreie Verbindung zum Gebäudezugang. Dieses Konzept setzt beides um: zwei barrierefreie Stellplätze in Himmelblau RAL 5015 mit großflächigem schwarzen Rollstuhlsymbol auf der Stellplatzfläche, durchgehende Fußgängerwege in Himmelblau entlang beider Stellplatzreihen und eine Querungsmarkierung in Zebrastreifenoptik zur sichtbaren Querung der Fahrgasse. Auch die Stellplatznummern werden konsequent am Boden geführt, sodass die Barrierefrei-Achse als zusammenhängende Bodenkomposition lesbar bleibt. Das blaue Farbband an Wandsockeln und Stützen verstärkt die Lesbarkeit der Barrierefrei-Achse zusätzlich auf Augenhöhe. Die T-Markierung wird auf Trennlinien (Separatoren) reduziert — das wirkt aufgeräumter und macht den blauen Pfad zur dominanten Linie. Anwendung: alle öffentlich zugänglichen Tiefgaragen (Krankenhäuser, Verwaltungen, Einkaufszentren, Hotels) und Wohnanlagen mit erhöhtem Anteil mobilitätseingeschränkter Bewohner.
Quote und Pflicht ergeben sich aus der Landesbauordnung bzw. Garagenverordnung des jeweiligen Bundeslands sowie aus dem Nutzungskontext der Anlage — projektspezifisch prüfen.
Maße ergeben sich aus DIN 18040-1 in Verbindung mit den landesrechtlichen Vorgaben — wesentlich ist ein seitlicher Bewegungs- und Transferbereich. Konkrete Bemaßung projektbezogen festlegen.
Trennlinien wirken ruhiger und lassen den blauen Barrierefrei-Pfad als dominante Linie wirken. Der Pfad ist das eigentliche Kommunikationselement.
Die Auswahl des Beschichtungssystems erfolgt projektbezogen anhand von Untergrund, mechanischer und chemischer Beanspruchung, Rissbildung, Rutschhemmung sowie den Vorgaben des Herstellers — nicht anhand von Farbgebung oder gestalterischem Konzept. Welche OS-Klasse passt, ergibt sich aus der bauphysikalischen Situation und dem Nutzungsprofil. Vor Ausführung verbindliche Bemusterung am Bauteil und Freigabe durch Planer und Hersteller einholen.