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Frauen- und Familienparkplatz-Cluster nahe dem Aufzug

Vier zusammenhängende Frauenstellplätze in Telemagenta nahe der Aufzug-Achse, Symbole an der Wand sichtbar bei jeder Belegung und durchlaufendes Magenta-Sicherheitsband.

Funktionaler Nutzen

Setzt projektspezifische Betreiberanforderungen oder landesrechtliche Vorgaben für Frauen-/Familienstellplätze um. Erhöht soziale Sicherheit und Vermarktbarkeit der Anlage.

Norm-Bezug: Landesrecht/Garagenverordnung projektspezifisch prüfen; Betreiber- und Sicherheitskonzept.

Norm-Bezug ist Planungsbezug, keine abschließende Konformitätsprüfung.

Technischer Nutzen

Telemagenta RAL 4010 (LRV ≈ 14) auf hellem Lichtgrau erzeugt sofortige Erkennbarkeit. Wand-Symbole bleiben unabhängig von der Belegung lesbar.

RAL-Farben & Hellbezugswerte (LRV)

BauteilRAL-CodeFarbnameLRV
FahrgasseRAL 7037Staubgrau≈ 21
StellplatzRAL 7035Lichtgrau≈ 59
WandRAL 9010Reinweiß≈ 84
WandsockelRAL 4010Telemagenta≈ 14
StützeRAL 9010Reinweiß≈ 84
StützensockelRAL 4010Telemagenta≈ 14
StellplatzlinieRAL 9010Reinweiß≈ 84
FrauenstellplatzRAL 4010Telemagenta≈ 14
Frauen-SymbolRAL 9005Tiefschwarz–
Orientierungs-FarbbandRAL 4010Telemagenta≈ 14
StellplatznummerRAL 9017Verkehrsschwarz≈ 4

LRV (Light Reflectance Value, 0–100) ist Richtwert für matte Standard-Anstriche; Glanzgrad, Schichtaufbau, Hersteller und Verschmutzung können zu Abweichungen führen.

Beschreibung

Separate Frauen- und Familienparkplätze sind in vielen Garagenverordnungen und Landesbauordnungen Thema; konkrete Vorgaben und Quoten ergeben sich projektspezifisch aus Landesrecht und Betreiberkonzept. Dieses Konzept zeigt eine fachlich saubere Cluster-Lösung: vier benachbarte Stellplätze in Telemagenta RAL 4010, direkt an der Aufzug-Achse positioniert (kürzeste sichtbare Wegstrecke, beste Beleuchtung). Symbole stehen an der Wand statt am Boden — bei voller Garage bleiben sie dauerhaft sichtbar und unterstützen den Kontrolldruck gegenüber Falschparkern. Ein durchlaufendes Magenta-Sicherheitsband am Wandsockel verbindet die vier Plätze visuell zu einer gut erkennbaren Sonderzone. Markierung in T-Linien, sodass die Sonderfläche durch Farbe statt durch Markierungsstil heraussticht. Anwendung: Hotels, Krankenhäuser mit Geburtshilfe, Wohnanlagen ab 50 Stellplätzen, Einkaufszentren.

Baulix Experten-Tipp

Frauen-/Familien-Cluster nicht über die Garage verstreuen, sondern als zusammenhängende Zone direkt am Aufzug. Beleuchtungsstärke in dieser Zone projektbezogen festlegen — DIN 67528 als Orientierung.

Häufige Fragen

Sind Frauenparkplätze gerichtlich durchsetzbar?

Sie sind keine StVO-Halteverbote, sondern Hausrecht des Betreibers. Eine Sanktionierung kann über Hausordnung und privatrechtliche Maßnahmen erfolgen — die konkrete Durchsetzbarkeit (z. B. Vertragsstrafe, Abschleppen) ist projekt- und einzelfallabhängig zu prüfen.

Symbol am Boden oder an der Wand?

Eindeutig an der Wand: bleibt bei Belegung sichtbar, schafft Kontrolldruck, ist auch beim Heranfahren rechtzeitig erkennbar.

Wie viele Plätze sind sinnvoll als Cluster?

3–6 Stellplätze in einer Zone. Weniger wirkt zufällig, mehr verteilt sich wieder über die Garage. Cluster muss zusammenhängend sein, sonst entfällt die psychologische Schutzwirkung.

Technischer Systemkontext

Die Auswahl des Beschichtungssystems erfolgt projektbezogen anhand von Untergrund, mechanischer und chemischer Beanspruchung, Rissbildung, Rutschhemmung sowie den Vorgaben des Herstellers — nicht anhand von Farbgebung oder gestalterischem Konzept. Welche OS-Klasse passt, ergibt sich aus der bauphysikalischen Situation und dem Nutzungsprofil. Vor Ausführung verbindliche Bemusterung am Bauteil und Freigabe durch Planer und Hersteller einholen.

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Verbindliche Bemusterung erforderlich

Die Darstellung dient der visuellen Orientierung. Eine verbindliche Bemusterung am Objekt mit dem gewählten Beschichtungssystem ist zwingend erforderlich. Farbwirkung, Lichtverhältnisse und Untergrund können vor Ort von der 3D-Vorschau abweichen.

Das Farbkonzept ist eine gestalterische und funktionale Planungshilfe. Es ersetzt keine objektbezogene Prüfung von Landesbauordnung, Garagenverordnung, Brandschutzkonzept, Arbeitsstättenrecht, Barrierefreiheitsanforderungen, Beleuchtungsberechnung, Rutschhemmung und Herstellervorgaben des Beschichtungssystems.

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