Anthrazit-Boden mit hellen Teppich-Stellplätzen, kontraststarkes Design für Hotel- und Premium-Immobilien — inkl. Frauenstellplätzen nahe dem Aufzug.
Hochwertige Anmutung für Premium-Immobilien. Kaschiert Reifenspuren. Setzt Sonderstellplätze (z. B. Frauen-/Familienstellplätze) im Premium-Kontext um.
Rund 78 LRV-Punkte Differenz zwischen Linie (Reinweiß RAL 9010) und Boden (Anthrazitgrau RAL 7016) — sehr hoher Helligkeitskontrast. Carpet-Stellplätze definieren jeden Platz als eigenständige Fläche.
| Bauteil | RAL-Code | Farbname | LRV |
|---|---|---|---|
| Fahrgasse | RAL 7016 | Anthrazitgrau | ≈ 6 |
| Stellplatz (Carpet) | RAL 7039 | Quarzgrau | ≈ 17 |
| Wand | RAL 9010 | Reinweiß | ≈ 84 |
| Wandsockel | RAL 9010 | Reinweiß | ≈ 84 |
| Stütze | RAL 7016 | Anthrazitgrau | ≈ 6 |
| Stützensockel | RAL 9010 | Reinweiß | ≈ 84 |
| Stellplatzlinie | RAL 9010 | Reinweiß | ≈ 84 |
| Frauenstellplatz | RAL 4010 | Telemagenta | ≈ 14 |
| Frauen-Symbol | RAL 9010 | Reinweiß | ≈ 84 |
| Sockelband | RAL 9010 | Reinweiß | ≈ 84 |
| Stellplatznummer | RAL 9010 | Reinweiß | ≈ 84 |
LRV (Light Reflectance Value, 0–100) ist Richtwert für matte Standard-Anstriche; Glanzgrad, Schichtaufbau, Hersteller und Verschmutzung können zu Abweichungen führen.
Premium-Immobilien (Hotels, Boutique-Bürohäuser, hochwertige Wohnanlagen) verlangen eine andere Tiefgaragen-Anmutung als das Standard-Hellgrau. Dieses Konzept setzt auf Anthrazitgrau RAL 7016 als dominante Bodenfarbe für die Fahrgasse und kombiniert sie mit hellen Carpet-Stellplätzen in Quarzgrau RAL 7039 — jeder Stellplatz wirkt wie ein eigener Teppich. Die kontraststarke Linienführung in Reinweiß und das umlaufende Sockelband in Reinweiß rahmen die dunkle Fläche. Zwei Frauenstellplätze in Telemagenta RAL 4010 nahe der Aufzug-Achse setzen eine projektspezifische Sonderzone, sofern Betreiberregelung oder landesrechtliche Vorgaben dies vorsehen; das Frauen-Symbol steht zentral auf der Stellplatzfläche. Wichtig: dunkle Bodenflächen reduzieren die Gesamtreflexion deutlich — die Beleuchtungsplanung ist über eine projektbezogene Lichtberechnung anzupassen. Wer das vergisst, bekommt eine düstere Premium-Garage. Wer es einplant, erreicht ein Erscheinungsbild auf Loft- oder Showroom-Niveau.
Quote und Pflicht ergeben sich projektspezifisch aus Landesbauordnung bzw. Garagenverordnung sowie aus Betreiber- und Sicherheitskonzept. Üblicherweise nahe dem Aufzug und gut beleuchtet ausgeführt.
Optisch ja — Reifenspuren und Bremsstaub sind weniger sichtbar. Der tatsächliche Verschmutzungsgrad ist gleich, aber die Garage wirkt länger sauber.
Jeder Stellplatz wird zu einer eigenständigen Fläche — visueller Eindruck einer „Teppich-Lounge“. T-Linien wirken in Premium-Kontext zu funktional.
Die Auswahl des Beschichtungssystems erfolgt projektbezogen anhand von Untergrund, mechanischer und chemischer Beanspruchung, Rissbildung, Rutschhemmung sowie den Vorgaben des Herstellers — nicht anhand von Farbgebung oder gestalterischem Konzept. Welche OS-Klasse passt, ergibt sich aus der bauphysikalischen Situation und dem Nutzungsprofil. Vor Ausführung verbindliche Bemusterung am Bauteil und Freigabe durch Planer und Hersteller einholen.