Mehrere ausgewiesene Sperrflächen mit gelber Schraffur vor Brandschutztoren und Wandhydranten — kombiniert mit kurzen T-Linien und gelbem Sockel als Sicherheitsband.
Macht freizuhaltende Bereiche deutlich erkennbar und unterstützt die Durchsetzung der Betreiberregeln zur Zugänglichkeit von Brandschutz- und Sicherheitseinrichtungen.
Norm-Bezug: ASR A1.3 / DIN EN ISO 7010 für Sicherheitskennzeichnung; Brandschutzkonzept, Genehmigung und Betreiberregelung für freizuhaltende Bereiche projektbezogen prüfen.
Norm-Bezug ist Planungsbezug, keine abschließende Konformitätsprüfung.
Verkehrsgelb RAL 1023 erzeugt eine starke Signalwirkung gegen Hellgrau-Boden. Gelber Sockel verlängert die Warnwirkung über die einzelne Sperrfläche hinaus.
| Bauteil | RAL-Code | Farbname | LRV |
|---|---|---|---|
| Fahrgasse | RAL 7040 | Fenstergrau | ≈ 32 |
| Stellplatz | RAL 7035 | Lichtgrau | ≈ 59 |
| Wand | RAL 9003 | Signalweiß | ≈ 87 |
| Wandsockel | RAL 1023 | Verkehrsgelb | ≈ 59 |
| Stütze | RAL 9003 | Signalweiß | ≈ 87 |
| Stützensockel | RAL 1023 | Verkehrsgelb | ≈ 59 |
| Stellplatzlinie | RAL 9010 | Reinweiß | ≈ 84 |
| Sperrflächen-Schraffur | RAL 1023 | Verkehrsgelb | ≈ 59 |
| Stellplatznummer | RAL 9017 | Verkehrsschwarz | ≈ 4 |
LRV (Light Reflectance Value, 0–100) ist Richtwert für matte Standard-Anstriche; Glanzgrad, Schichtaufbau, Hersteller und Verschmutzung können zu Abweichungen führen.
Sicherheitsrelevante Bereiche in Tiefgaragen — Brandschutztore, Wandhydranten, Schaltschränke, Notausgänge — müssen jederzeit zugänglich bleiben. Die Festlegung dieser Bereiche und ihrer Maße erfolgt projektbezogen über das Brandschutzkonzept, die Baugenehmigung und die Betreiberregelung; Sicherheits- und Brandschutzkennzeichnungen orientieren sich an ASR A1.3 und DIN EN ISO 7010. Dieses Konzept setzt die Anforderung visuell konsequent um: vier eindeutig markierte Sperrflächen mit Schraffur in Verkehrsgelb RAL 1023, gelbe Wandsockel als durchlaufendes Sicherheitsband, kurze T-Markierung für ruhigeres Gesamtbild und ausreichend Abstand zwischen den Sperrflächen. Die gelben Sockel bilden ein zusammenhängendes „Sicherheitsband" am Boden, das die Aufmerksamkeit für sicherheitsrelevante Bereiche schärft, ohne aufdringlich zu wirken. Geeignet für Bestandsgaragen mit erhöhtem Abstimmungsbedarf bei Brandschutz, Technikflächen und freizuhaltenden Bereichen oder für Sanierungen, in denen solche Bereiche nachgeschärft werden sollen.
Die Maße ergeben sich projektbezogen aus Brandschutzkonzept, Türgeometrie und Aufschlagrichtung — die Tür muss vollständig in Fluchtrichtung aufschwingen können. Hier keine pauschalen Mindestmaße ableiten.
Nein. Die Markierung kennzeichnet, die Sanktionsfähigkeit entsteht erst durch Hausordnung oder Garagenordnung des Betreibers.
Der gelbe Sockel verbindet die einzelnen Sperrflächen visuell zu einem durchlaufenden „Sicherheitsband“ — die Aufmerksamkeit für sicherheitsrelevante Bereiche steigt deutlich, ohne dass jede einzelne Sperrfläche überzeichnet werden muss.
Die Auswahl des Beschichtungssystems erfolgt projektbezogen anhand von Untergrund, mechanischer und chemischer Beanspruchung, Rissbildung, Rutschhemmung sowie den Vorgaben des Herstellers — nicht anhand von Farbgebung oder gestalterischem Konzept. Welche OS-Klasse passt, ergibt sich aus der bauphysikalischen Situation und dem Nutzungsprofil. Vor Ausführung verbindliche Bemusterung am Bauteil und Freigabe durch Planer und Hersteller einholen.