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Sanierungs-Lösung für Altbau-Tiefgaragen mit Signal-Akzent

Mausgraue Fahrgasse mit hoher Deckkraft, warme Cremeweiß-Wand gegen düsteren Altbau-Eindruck und ein einzelner Signal-Akzent in Verkehrsrot als Aufmerksamkeitslenker.

Funktionaler Nutzen

Maximale Deckkraft auf unruhigem Bestandsuntergrund. Aufwertung ohne Komplettabriss alter Markierungen.

Norm-Bezug: DIN EN 1504 (Schutz und Instandsetzung von Betontragwerken)

Norm-Bezug ist Planungsbezug, keine abschließende Konformitätsprüfung.

Technischer Nutzen

Mausgrau RAL 7005 (LRV ≈ 16) deckt Untergrundunregelmäßigkeiten besser als sehr helle Töne. Anthrazit-Sockel kaschiert Stoßstangenkratzer und alte Farbreste.

RAL-Farben & Hellbezugswerte (LRV)

BauteilRAL-CodeFarbnameLRV
FahrgasseRAL 7005Mausgrau≈ 16
StellplatzRAL 7035Lichtgrau≈ 59
WandRAL 9001Cremeweiß≈ 78
WandsockelRAL 7016Anthrazitgrau≈ 6
StützeRAL 9001Cremeweiß≈ 78
StützensockelRAL 7016Anthrazitgrau≈ 6
StellplatzlinieRAL 9010Reinweiß≈ 84
Akzent-StellplatzRAL 3001Signalrot≈ 10
Frauen-SymbolRAL 9010Reinweiß≈ 84
Orientierungs-FarbbandRAL 3001Signalrot≈ 10
StellplatznummerRAL 9010Reinweiß≈ 84

LRV (Light Reflectance Value, 0–100) ist Richtwert für matte Standard-Anstriche; Glanzgrad, Schichtaufbau, Hersteller und Verschmutzung können zu Abweichungen führen.

Beschreibung

Tiefgaragen-Sanierungen müssen mehrere Probleme gleichzeitig lösen: alte Farbreste auf dem Boden, Risse und Untergrund-Unregelmäßigkeiten, kalte Beton-Wände, abgenutzte Markierung. Dieses Konzept ist auf Sanierung optimiert: Boden in Mausgrau RAL 7005 (mittlerer Helligkeitsbereich, beste Deckkraft auf unruhigem Untergrund — versteckt alte Markierungs- und Reparaturstellen), Stellplätze in Lichtgrau RAL 7035 (heller Akzent gegen die Fahrgasse), Wand in Cremeweiß RAL 9001 (warme Note gegen den typisch kalten Altbau-Eindruck), Sockel in Anthrazit (kaschiert alte Farbreste an Wandfuß und Stoßstangenkratzer). Als optisches Highlight wird ein einzelner Stellplatz in Verkehrsrot ausgeführt — etwa als neuer Pförtner-, Kurzzeit- oder Familienplatz. Der Signal-Akzent lenkt Aufmerksamkeit auf neue Nutzungen nach der Sanierung und kommuniziert: „Hier ist etwas neu". Schmales rotes Sockelband verbindet die Akzentfläche mit dem Gesamtkonzept.

Baulix Experten-Tipp

Vor der Sanierung Strahlversuch beauftragen, um die nötige Untergrund-Vorbereitung zu klären. OS 8 reicht meist nicht — bei rissiger Bestandssubstanz OS 11a (rissüberbrückend) wählen.

Häufige Fragen

Können alte Markierungen einfach übergestrichen werden?

Nein. Alte Acryl-Markierungen müssen mechanisch entfernt (gefräst oder gestrahlt) werden, sonst löst sich die neue Schicht nach kurzer Zeit. Mausgrau hat zusätzlich gute Deckkraft, erspart die Demontage aber nicht.

Warum Cremeweiß statt Reinweiß bei Sanierung?

Reinweiß wirkt gegen Altbau-Beton oft kalt und legt Schmutz und Patina umso deutlicher offen. Cremeweiß harmoniert mit der Materialität, wirkt einladender und altert visuell besser.

Wofür dient der einzelne rote Stellplatz?

Aufmerksamkeitslenker für eine Nutzungsänderung nach der Sanierung — z. B. neuer Pförtnerplatz, Carsharing-Stellplatz, Kurzzeitparkplatz. Er kommuniziert: „Hier hat sich etwas geändert."

Technischer Systemkontext

Die Auswahl des Beschichtungssystems erfolgt projektbezogen anhand von Untergrund, mechanischer und chemischer Beanspruchung, Rissbildung, Rutschhemmung sowie den Vorgaben des Herstellers — nicht anhand von Farbgebung oder gestalterischem Konzept. Welche OS-Klasse passt, ergibt sich aus der bauphysikalischen Situation und dem Nutzungsprofil. Vor Ausführung verbindliche Bemusterung am Bauteil und Freigabe durch Planer und Hersteller einholen.

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Verbindliche Bemusterung erforderlich

Die Darstellung dient der visuellen Orientierung. Eine verbindliche Bemusterung am Objekt mit dem gewählten Beschichtungssystem ist zwingend erforderlich. Farbwirkung, Lichtverhältnisse und Untergrund können vor Ort von der 3D-Vorschau abweichen.

Das Farbkonzept ist eine gestalterische und funktionale Planungshilfe. Es ersetzt keine objektbezogene Prüfung von Landesbauordnung, Garagenverordnung, Brandschutzkonzept, Arbeitsstättenrecht, Barrierefreiheitsanforderungen, Beleuchtungsberechnung, Rutschhemmung und Herstellervorgaben des Beschichtungssystems.

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